Elbvertiefung erneut vor dem Bundesverwaltungsgericht

 

Berlin/Leipzig (NABU) - Ab Montag, 21. Dezember, verhandelt das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig zum zweiten Mal über die geplante Vertiefung der Unterelbe. Die Planungen sehen vor, die Elbe von Cuxhaven bis Hamburg so tief auszubaggern, dass Containerschiffe mit einem Tiefgang von 13,50 Metern den Hamburger Hafen unabhängig von der Tide erreichen können. Derzeit ist die gezeitenunabhängige Zufahrt bis zu einem Tiefgang von 12,50 Metern möglich.

 

Soll schon wieder ausgebaggert werden: Die Unterelbe (Bild: Presse03, Lizenz: CC)

 

Die Umweltverbände BUND und NABU klagen mit Unterstützung des WWF gegen den Planfeststellungsbeschluss zur Elbvertiefung aus dem Jahr 2012 und sehen vor allem die Vorgaben des Naturschutz- und Wasserrechts nicht ausreichend beachtet. Ein richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs im parallelen Weservertiefungsverfahren aus dem vergangenen Jahr bestätigt sie in ihrer Auffassung. Das europäische Naturschutzrecht verpflichtet dazu, den Zustand der Flüsse zu verbessern. Die geplante Ausbaggerung der Elbe hätte das Gegenteil zur Folge und ist deshalb aus Sicht der Verbände mit geltendem Recht nicht vereinbar. Das Verfahren zur Elbvertiefung hat eine Bedeutung für den Gewässerschutz, die weit über die Elbe hinausgeht.

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Minenjagdboot "Fulda" kehrt aus dem Mittelmeer zurück

 

Kiel (Bundesmarine) - Am Freitag, den 16. Dezember 2016 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot "Fulda" wieder in seinen Heimathafen Kiel einlaufen. Das zum 3. Minensuchgeschwader gehörige Boot beteiligte sich in den vergangenen vier Monaten am Ständigen Minenabwehrverband der NATO "SNMCMG 2" (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2) im Mittelmeer.

 

 

Das Minenjadgboot "Fulda" vor Santorini (Bild: Bundesmarine)

 

 

Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Michael Montag (34) hatte die Besatzung "Charlie" ihren Heimathafen am 5. August 2016 verlassen. Nachdem sich das Kieler Boot im italienischen Catania dem NATO-Verband angeschlossen hatte, begann für die Besatzung eine Reihe von Minenabwehrmanövern im Verbund mit anderen Minenabwehreinheiten aus insgesamt neun Nationen. Neben Hafenaufenthalten in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, der Türkei und Griechenland gehörten diesmal auch Besuche der Nicht-NATO-Staaten Algerien und Tunesien zum Programm. Insgesamt legte die "Fulda" fast 13.000 Seemeilen, das entspricht etwa 24.000 Kilometern, zurück.

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Schiffskran „Big Willi“ im Trainingslager

 

Düsseldorf (boot) - Eine Woche bevor die ersten Superyachten Kurs auf die boot Düsseldorf 2017 nehmen, startete Schiffskran „Big Willi“ in sein diesjähriges Trainingslager am Ufer des Rheins. Sieben Tage reichten dem 84 Tonnen schweren Kran um seine Belastung zu testen.

 

 

Der Schiffskran „Big Willi“ in Aktion (Bild: boot)

 

 

Zum Trainingsplan gehörten Fahrten ins Wasser wie er sie bei den Auskranungen unternehmen muss, Testläufe seiner acht mit Motoren angetriebenen Räder sowie Hebetests mit gleichzeitig zwei Paletten mit Gewichten von jeweils 50 Tonnen.

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