Das Lausitzer Seenland

Spremberg (BVWW) - Über die BAB 9 (Berlin-Dresden) ist Spremberg am Rande des Lausitzer Seenlandes mit dem Trailerbootgespann bestens anzusteuern. Der erste See in der Lausitz, der Senftenberger See mit einer Fläche von 13 Quadratkilometern, wurde bereits 1973 freigegeben und ist mittlerweile ein Brandenburger Landesgewässer.

 

Das Lausitzer Seenland (Bild: BVWW)

 

Sieben Kilometer der insgesamt 18 Kilometer Uferlinie sind als Badestrand ausgewiesen. Die Anzahl der Boote auf dem See ist nicht limitiert, die Boote müssen aber – wie allgemein in Deutschland üblich – angemeldet sein, und es gilt ein Tempolimit von 15 Stundenkilometern. Wasserski, Jetski und Kiten ist nicht erlaubt.  2013 ging in Senftenberg ein Stadthafen mit 100 Liegeplätzen in Betrieb, und im selben Jahr wurde die Kanalverbindung Überleiter 12 in den Geierswalder See (6,2 Quadratkilometer) eröffnet, der zu einem kleinen Teil in Brandenburg und zu einem größeren in Sachsen liegt, sich aber noch im Eigentum der LMBV befindet.

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Mein Haus im See: Eine Nische entwickelt sich

Geierswalde (dpa) - Haustür auf und platsch ins Wasser: In Deutschland gibt es Häuser, die nicht auf Grund gebaut sind, sondern auf Gewässern treiben. Eine Lösung für Ballungsräume mit Wohnungsnot? Wohl nicht ganz.

 

Schwimmende Häuser sind bei uns noch selten (Bild: Tarrakaner, Lizenz: CC)

 

Vor dem Haus ist kein Auto, sondern ein Boot geparkt. Zur Tür führt ein Steg und auf der Dachterrasse ist es etwas wacklig: Nicht am - sondern im Wasser befinden sich diese Gebäude an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. Feriengäste beziehen ihre Zimmer während kleine Boote auf dem Geierswalder See vorbei schippern. Schwimmende Wohnhäuser gibt es auch andernorts, noch sind solche Bauten in Deutschland aber selten. In dicht besiedelten Regionen, wo Wohnungsmärkte angespannt sind, könnte das Wasser nach Expertenmeinung aber zunehmend zur Ausweich-Option werden.

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Unklare Beschlüsse der ISKB belasten die Wassersportwirtschaft

Köln (BVWW) - Die Internationale Schifffahrtskommission für den Bodensee (ISKB) hatte in ihrer Sitzung am 20./21. April 2016 Änderungen bei der Neuzulassung von Schiffsmotoren beschlossen und mit einer Frist von nur wenigenTagen zum 1. Mai 2016 in Kraft gesetzt. Danach dürfen u. a. 4-Takt-Außenbordmotoren, die die EU einheitlichen Abgasgrenzwerte gemäß der neuen Sportbootrichtlinie 2013/53 erfüllen, nur noch bis zu einer Leistung von 59 KW neu zugelassen werden.

 

Der Bodensee: Bereits seit den 1990ern problematisch, was die Zulassung von Bootsmotoren betrifft (Bild: Elkawe, PD)

 

Weiterhin möglich bleibt die Neuzulassung von 4-Takt-Außenbordmotoren bis 74 KW, die entweder die Grenzwerte gemäß BSO 1 oder der alten EU-Richtlinie 2003/44 erfüllen. Diese Motoren sind jedoch am Markt kaum mehr verfügbar, da die Bootsmotorenindustrie ihre Motoren inzwischen nach der neuen Richtlinie zertifiziert.

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